Vor ein paar Tagen bin ich von einer längeren Foto-Produktion zurückgekommen und sichtete die Post. Darunter war auch eine Sendung aus Österreich. Nanu, dachte ich. Wer schreibt mir denn da? Dann fiel der Groschen: Aus Wien hatte die Erstausgabe eines neuen Fotografie-Magazins den Weg zu mir gefunden: Der „Auslöser“.

Im handlichen A-5 Format (ungefähr jedenfalls) und einer interessanten „Schweizer Broschur mit sichtbarer Fadenheftung“ präsentiert sich das Magazin vollkommen anders als alle gewohnten und bekannten. Und auch inhaltlich geht es ganz eigene Wege: Fester Bestandteil sind jeweils sehr ausführliche „Portfolio-Interviews“ mit Fotografen (Friedl Kubelka, Brian Finke, Yanina Boldyreva und Wolfgang Zurborn). Weiterhin gibt es eine Geschichte „hinter den Kulissen“ (in diesem Fall eine Reportage aus dem Steidl-Verlag) und eine Kamera-Story, in Ausgabe Nr.1 wird die „Susse Frères Daguerréotype“ ge-featured, die erste kommerziell produzierte Kamera der Welt.

Richtig nett: bei der Sendung war auch ein handgeschriebenes Kärtchen dabei, auf dem sich Herausgeber Sebastian Gansrigler  und sein Team bei mir für die Bestellung bedankt und viel Freude beim Lesen wünscht.

Und obwohl das Wochenende von viel Bildbearbeitung und anderen motivierenden Tätigkeiten geprägt war, hatte ich diese Lesefreude in der Tat! Das Magazin macht richtig Spaß, ermöglicht einen nahen Zugang zu den vorgestellten Fotografen und ihrer Arbeit, ist gut gemacht, schön gestaltet und einfach erfrischend anders. Die 20 Euro fand ich gut angelegt.

Geplant sind wohl zwei Ausgaben pro Jahr, das September-Opus werde ich mir auf jeden Fall wieder im Webshop auf der Auslöser-Site bestellen.

Wer mehr erfahren möchte:

 

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