Kurz vor Weihnachten habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht und habe mir ein neues MacBook Pro geleistet, handlich, schnell, chic in Space Grau. Ein sehr schönes, sehr leichtes und flaches Gerät, ideal für Fotoproduktionen unterwegs oder für die Arbeit auf dem Sofa.

Allerdings auch: Das Gerät präsentiert sich Apple-typsch radikal schnittstellmodern, es gibt nur noch zwei (oder bei den größeren Modellen: 4) Thunderbolt 3 (USB-C) Anschlüsse.

Das hat seine Vor- und Nachteile: einerseits finde ich die sehr schnelle Schnittstelle eigentlich cool, vor allem weil man den Stecker nun endlich in jeder beliebigen Stellung einstecken kann – und anders als die Vorgänger-USB-Buchse stimmt die Richtung immer und das häufige Neuansetzen und Fummeln entfällt.

Andererseits hat man doch etwas Gehuddel mit der Kompatibilität zu vorhandenen Festplatten, Lesegeräten und weiterer Peripherie.

Und was mich persönlich schmerzte: das geniale Ladekabel mit magnetischem „MagSafe“-Anschluss gibt es nicht mehr, stattdessen tut ein ganz normales, starres USB-C-Kabel seinen Dienst. Das ist in meinen Augen ein echter Rückschritt und auch unter Sicherheitsaspekten (Fallschutz) bedauerlich, vor allem, wenn man das Laptop nicht nur im heimischen Gefilde, sondern auch on location, in Betriebsstätten, Fabrikationshallen usw. einsetzt.

Zum Glück hat die Zubehörindustrie den Bedarf erkannt und clevere Lösungen dazu entwickelt. Seit einigen Tagen tut dieses Kabel nun seinen Dienst bei mir und lässt das vertraute Gefühl wieder aufleben:

Lively Life Ladekabel   (Aff.-Link)

Die 20 Euro Investition lohnen sich allemal, eine tolle Sache, die ich sehr empfehlen kann.

6 Kommentare
  1. christian
    christian sagte:

    Gerne. Ich war auch ganz begeistert, als ich das Teil auf Amazon gefunden habe! Jetzt suche ich noch nach einer reinen „MagSafe“ – Kupplung für USB-C (also ohne Kabel, einfach nur eine Anschlussüberbrückung mit Magnetkupplung), die auch volle Kompatibilität beim Datentransfer (Mounten von Festplatten usw.) beinhaltet. Das scheint es momentan noch nicht zu geben – oder doch? Freue mich über Tipps und Fundstellen! 🙂 Viele Grüße, Christian

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  2. Daniel
    Daniel sagte:

    Beim Datentransfer wär ich vorsichtig mit Fremdadaptern und Kabeln. Nach meiner Erfahrung kann das zu Problemen führen (Festplatten, die sich spontan abmelden u.v.a.m.) Wenn man eine mobile Festplatte nur schon mit einem längeren, statt dem original mitgelieferten kurzen Kabel, anschliesst, kann das die Verbindung instabil machen.

    Andere Frage: Kriegt man den Stromadapter auch wieder aus dem Port raus? Der scheint so kurz zu sein, dass man den wohl gar nicht richtig zu fassen bekommt?

    Antworten
    • christian
      christian sagte:

      Hallo und danke für Deine Frage.

      Ja, den Adapter kriegt man problemlos raus. Entweder „einfach so“ oder man zieht „gerade“ an dem Kabel. Der Magnet ist so stark, dass der Adapter problemlos aus der Buchse flutscht.

      Viele Grüße, Christian

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      • Daniel
        Daniel sagte:

        Danke, Christian

        Funktioniert das Kabel auch stabil um eine X-T3 zu tethern? Da wäre eine „Sollbruchstelle“ auch hilfreich, falls jemand über das Kabel stolpert 🙂

        Liebe Grüsse,
        Daniel

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