Meine kleine Serie über magische Lichteffekte möchte ich heute gerne fortsetzen, und zwar mit der Vorstellung einer Taschenlampe! Die Kultgeräte des Herstellers „Zweibrüder“ genießen in der Szene ein hohes Ansehen. Die leuchtstarken, professionell gefertigten Geräte machen auch in der Fotografie eine gute Figur. Wir setzen die Taschenlampe daher sehr gerne als Effektlicht ein.

Anwendungsgebiete

Für manche Aufgabengebiete eignen sich Blitzgeräte einfach nicht oder sind nur mit hohem Aufwand dazu zu bringen, das richtige Licht abzugeben. Wenn zum Beispiel ein Detail in einem Bild noch etwas betont und durch ein spannendes Licht herausgearbeitet werden sollen, eignet sich ein richtbares Dauerlicht ganz hervorragend dazu. Der Assistent stellt sich z.B. leicht schräg hinter die Szene – etwas außerhalb des Bildes und leuchtet mit der Taschenlampe von hinten auf Hände, die gerade eine komplizierte Arbeit ausführen. Oder auf irgendein anderes Detail im Bildaufbau. Dann gibt es ein sehr schönes Streiflicht, das Licht lässt Metall aufblitzen, betont Körperkonturen und macht das Foto einfach dreidimensionaler und auch ein bißchen „magischer“, geheimnisvoller, mehr high tech. Natürlich kann man die Taschenlampe auch einspannen und auf einem Stativ befestigen – die Manfrotto Superclamb eignet sich zum Beispiel sehr gut als Halter, wenn man sie auf einem Neigekopf befestigt.

Was macht die LED Lenser so geeignet?

Das Coole bei vielen der Taschenlampen aus dem Hause Zweibrüder ist ihre Optik. Die Taschenlampen verfügen  nicht nur über aktuelle LED- und Akku-Technik, sondern auch über eine eingebaute Zoom-Optik, die den Lichtstrahl der Taschenlampe sehr schön bündeln kann. Was ich besonders gelungen finde: der Lichtkegel ist dabei außergewöhnlich homogen und gleichmäßig. Darüber hinaus kann die Lampe in drei Intensitätsstufen geschaltet werden, so dass sich meistens schnell eine geeignete Helligkeit für die gewünschte Szene einstellen lässt. Das abgegebene Licht ist tendenziell kühl mit einem leichten Stich ins Blaue, was bei Effektlichtern nicht so gravierend ist. Aber natürlich kann man daran auch etwas ändern.

Aufgepimpt

Gerade bei Effektlichtern kann man sehr gut auch mit farbigem Licht arbeiten. Daher habe ich vorne am Kopf der Lampe zwei Streifen Klettbänder befestigt und mir mit Filterfolien entsprechende Vorsätze geschnitten, die sich mit dem Klett-Gegenstück leicht befestigen lassen. So ist es mühelos möglich, das Licht gelb, pink, blau oder sonstwie einzufärben – oder bei Bedarf auch in Richtung eines angenehmen Hauttons zu konvertieren.

Handling

Genial finde ich die Ladeeinrichtung des Akkus: Dabei handelt es sich um einen kleines Gerät, das mit Hilfe eines USB-Stromanschlusses Energie bereitstellt. Der „Ladekopf“ dockt mit Hilfe starker Magnete einfach am unteren Ende der Lampe an (da, wo der Ein- und Ausschaltknopf ist)  und beginnt sofort Ladevorgang. Kein Akku-Entnehmen, keine Klappe-Öffnen – einfach schnell ranschnappen lassen und fertig. Eine LED-Anzeige wechselt von rot zu grün, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.

Obwohl die Lampe richtig klein ist, hat sie eine enorme Energieausbeute. Der Akku hält lange, die Intensität ist bis zum letzten Moment stabilisiert.

Prädikat: ein unverzichtbares Tool! 🙂

Bei dieser Detailaufnahme in der Intensivstation eines Krankenhauses hat die Hand ein leichtes Streiflicht von hinten mit der Taschenlampe erhalten: kleines Tool – große Wirkung

 

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Glasklar gesagt: Ich setze diesen Link ausschließlich auf Dinge, die ich selbst ausgiebig erprobt habe und in der Praxis erfolgreich einsetze – und die ich daher von ganzem Herzen empfehlen kann. Also: viel Freude damit! 🙂