Es begann alles am 23. Mai 2019. Bei Sebastian H. Schroeders „OpenTable“ (Näheres dazu hier und hier) war auch die Düsseldorfer Fotografin Beate Knappe zu Gast. Aber sie brachte keine brandneu fotografierten Bilder mit, keine angefangenen Projekte oder entstehende Portfolios. Was sie dabei hatte, waren Vintage Prints aus 50 Jahre gelebtem Fotografinnen-Leben. Journalistische Arbeiten, künstlerische Bilder, Portraits.

Beate Knappe ist seit über 50 Jahren als Fotografin aktiv. Und ihre Fragen an unsere Runde waren: Was kann man damit machen? Ist das etwas, was zeigenswert ist? Wie könnte das geschehen?

Die Reaktion der versammelten fotoaffinen Menschen war spannend zu beobachten: das analoge Material, die historischen Handabzüge der Fotografin, ihre Persönlichkeit, die gezeigten Motive, die Authentizität der erlebten Geschichte – da kam ganz schnell und sehr energisch zurück: Auf jeden Fall muss damit etwas geschehen!

Es war ein bewegender Moment – für das Publikum genauso wie für die Fotografin. Und an diesem Abend entstand die Keimzelle einer Idee, deren Umsetzung nun in greifbare Nähe rückt. Am 1. Juni wird Beate Knappe zu ihrem 70. Geburtstag ihre retrospektive Ausstellung mit dem Titel „Knappe70“ eröffnen und für vier Wochen in den Ausstellungsräumen des Gerresheimer Bahnhofs (Düsseldorf) zeigen.

Zusätzlich soll es aber auch ein Buch bzw. einen Ausstellungskatalog geben, der auf 100 Seiten das Lebenswerk der Fotografin verdichtet und über den Zeitraum der Ausstellung hinaus erlebbar machen wird. Für dieses Projekt gibt es seit heute eine Startnext-Kampagne, die die Finanzierung sicherstellen soll und auf die ich sehr gerne aufmerksam machen möchte: Bitte schaut Euch dieses Projekt einmal genauer an und teilt es bitte in Euren eigenen Kreisen.

Hier der Link zur Crowdfunding-Kampagne
„Knappe70 – analoge Fotografien – ein Lebenswerk“
:

https://www.startnext.com/knappe70

Dort findet Ihr alle relevanten Informationen, ein Video von und mit der Fotografin und spannende Hintergrundgeschichten zum Projekt. Viel Freude beim Entdecken!

P.S.: Der Fauxpas mit den „fotoaffigen'“ Menschen in der ursprünglich veröffentlichten Fassung dieses Blogbeitrags ist der Autokorrektur geschuldet – aber nichtsdestotrotz irgendwie kreativ! Sorry dafür!

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