Vorbemerkung: unsere Freelens-Regionalgruppe, die sich regelmäßig zum Austausch und Wissenstransfer trifft, ist momentan besonders ergiebig für spannende Inhalte, die uns Fotografen in Business-Themen weiterbringen. Dabei kam beim letzten Treffen auch das Thema Abrechnungs-Software auf. Unser Kollege Kai Funck stellte die Software „GrandTotal“ vor, die er als sehr hilfreich für den buchhalterischen Teil seiner Profession empfindet. Und er hat seine Empfehlung in schriftliche Form gebracht, die ich hier veröffentlichen darf. Vielen Dank dafür, Kai!

 

Ein Gastbeitrag von Kai Funck:

Nachfolgend geht es um das Software-Programm Grand Total, das ausschließlich für das Macintosh-Betriebssystem OS X angeboten wird. Das Programm wird entwickelt von Stefan Fürst aus Zürich, und ist ein Baukastensystem, mit dem ich meine Angebote und Rechnungen aus Bausteinen, die ich mir selber erstelle, zusammensetze.
 
Auf meinem Screenshot sieht man rechts ein paar der typischen Bausteine, die man einfach per Drag’n’drop in die Mitte zieht, dort aber dann beliebig verändern kann.
So sieht die Rechnung fertig zum Ausdruck aus:
 
Wie man sieht, kann ich hier auch mit verschiedenen Steuersätzen arbeiten, also zum Beispiel 7 Prozent für Nutzungsrechte, 19 Prozent für Fremdleistungen.
Schön ist, dass ich mit einem Klick das Angebot in eine Rechnung umwandeln kann, auch die kann ich dann noch bearbeiten. Gleichermaßen ist es möglich, das eigene Design zu verwenden, indem ich einfach meinen Briefbogen als PDF in den Hintergrund lade. Dazu bekomme ich Auswertungen, wieviel ich wann und mit wem umgesetzt habe, auch als Auswertung im Vergleich zum letzten Jahr.
 
Die Software kann viel, beschränkt sich aber auf einen klar definierten Kern und ist zum Beispiel kein Steuerprogramm. In einigen Aspekten ist das Programm durchaus noch ausbaufähig. Hilfreich wäre zum Beispiel eine Auswertung über das Verhältnis von Fremd- zu Eigenleistungen.
Ansonsten bin ich super zufrieden damit, und auch der Support von Stefan Fürst ist gut.
Sehr schön demonstriert folgendes kleines Video auf Youtube die Arbeitsweise des Programms:
Kai Funck