Magic Lights: Manfrotto MOKLYP5S SMT LED

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Heute will ich ein neues kleines Tool vorstellen, das seit einiger Zeit meinen Fotokoffer bevölkert und sich ausgezeichnet eignet, manche Motive mit einem zusätzlichen „magischen Licht“ aufzuladen. Bei dem Manfrotto MOKLYP5S SMT LED handelt es sich um ein ungefähr 8 x 2,5 x 2,5 Zentimeter großes Licht mit 3 verbauten LEDs. Manfrotto hat es ursprünglich als Filmlicht für die iPhone-Kamera konzipiert. Irgendwann bin ich mehr oder weniger zufällig im Web über dieses Tool gestolpert und habe es mir spontan gekauft. Die kleinen Abmessungen und das einfach Handling (Aufladen eines eingebauten Akkus via USB-Kabel) haben mir gefallen und ich hatte das Gefühl, dass das kleine Licht eine ideale Ergänzung unseres bisherigen Dauerlicht-Ensembles sein könnte.

Mittlerweile haben wir es bei ersten Produktionen auch erfolgreich einsetzen können. Das LED-Licht entfaltet seine Stärke immer dann, wenn eine kleine, lokale Lichtquelle eine zu fotografierende Szene „magisch“ aufladen kann und dem Foto so insgesamt zu mehr Atmosphäre und Gefühl verhelfen kann. Durch die winzigen Abmessungen (bei gleichzeitiger erstaunlicher Lichtleistung) lässt es sich hervorragend verstecken, zum Beispiel in technischen Anlagen oder hinter allen möglichen anderen Objekten wie zum Beispiel Hände.

Derzeit habe ich leider kein Beispiel, das vom Kunden bereits freigegeben ist. Daher habe ich eben auf die Schnelle ein Bild geschossen – mit mir selbst als Modell. Die Szene zeigt meine linke Hand beim Anlegen eines Fotos in einer Papierschneidemaschine. Normalerweise ein absolut unspannender Vorgang,  Insgesamt habe ich eine LED-Flächenleuchte für das Grundlicht verwendet (von schräg vorne gesetzt) und als „magic light“ kam das Manfrotto-Teilchen dazu. Es ist unter dem linken Handballen versteckt. Die rechte Hand brauchte ich zum Fotografieren der Szene. Durch den einfachen Trick ist die Szene deutlich aufgewertet und cool anzuschauen. Fotografiert ist das Bild bei ISO 640 mit Blende 2.8 und einer 1/125 Belichtungszeit – das Lämpchen kann also was und ist keine schwachbrüstige Funzeln, sondern ein ernsthaftes Werkzeug.

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Um das Tool in unserer Technologie-Fotografie noch besser einsetzen zu können, habe ich es an mehreren Stellen mit selbstklebenden Magnetplättchen versehen. Dadurch habe ich zusätzliche Chancen bei der Befestigung, zum Beispiel wenn ich die LED-Lampe in Maschinenteilen, hinter Metallstreben usw. anbringen will. Die hochwirksamen Neodym-Magnete halten die Lampe mühelos (im obigen Bild sind das die links angebrachten Metallflächen). Bisher gab es noch keinen entsprechenden Einsatz, ich freue mich aber jetzt schon auf den Moment, wenn die Lampe an genau der richtigen Stelle magnetisch-magisch andockt und ich mir sagen kann: „Yeah – genau so habe ich mir das vorgestellt!“ 🙂

Um das LED-Licht noch flexibler nutzen zu können, habe ich zudem auf der Seite mit den LEDs zwei Klett-Flächen angebracht, die eine entsprechende Farbfolie fixieren können – genialerweise sind die Abmessungen so, dass ich die zahlreichen Farbfolien, die ich für die kleinen Handblitze zurechtgeschnitten und mit Klett-Stücken versehen habe, genau passen. Das freut das Herz des Workflow-Optimierers….! 🙂

Fazit: Im LED-Markt ist richtig was los, es lohnt sich, ein Auge auf die entsprechenden Anbieter zu haben. Die Entwicklung schreitet immens schnell voran, und ich freue mich schon jetzt auf all‘ die coolen Teile, die da noch kommen mögen.

Bei Amazon: Manfrotto MOKLSP5S SMT LED:

Bei Amazon: selbstklebende Magnetastico Neodym-Magnete

 

______________________Ein durchaus moralisches Angebot____________________________________________

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Glasklar gesagt: Ich setze solche Links ausschließlich auf Dinge, die ich selbst ausgiebig erprobt habe und in der Praxis erfolgreich einsetze – und die ich daher von ganzem Herzen empfehlen kann. Also: viel Freude damit! 🙂

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